Rudolf Dreikurs Institut
Rudolf Dreikurs Institut

"Der verlängerte Arm" des Elternhauses

Liebe Frau Dr. Warnung!

 

Ich bedanke mich recht herzlich für die Unterlagen und die Ermutigung, die in meiner Arbeit mit einem Schüler und dessen Mutter (sehr schwierig, aber eine Änderung durchaus möglich; durch Ermutigung!) einfließt.

Wenn ich "der verlängerte Arm" des Elternhauses und dessen Erziehung bin bzw. sein soll, Eltern positiv begegnen muss bzw. soll, ist diese Vorgangsweise sinnvoll und ermutigend; auch für Kolleginnen und Kollegen an meiner Schule.

Ich hätte dies vor dem Seminar nicht so gesehen; gespürt schon, aber vielleicht nicht so gehandelt. Nochmals vielen Dank!

  

Viele liebe Grüße (mir kommen jetzt noch die Tränen, weil ich so berührt war)

 

Tanja

Möchte mich vermehrt in dieser Haltung üben

Liebe Soheyla,


gerne mag ich dir nochmals rückmelden, dass ich das Modul in Weiz mit dir sehr genossen habe, es war Balsam für meine Seele, da deine Grundhaltung den Schülerinnen und Schülern, uns allen gegenüber unendlich kostbar ist. Danke! Deine Worte, deine Art, sind tief eingedrungen und klingen im positivsten Sinne nach… möchte mich vermehrt in dieser Haltung üben.

 

Ich arbeite, wie ich sagte,  als Beratungslehrerin und habe einige Elemente gleich eingesetzt. Besonders schön war bei der Übung mit dem Spiegel, dass ein kleines Mädchen, das ganz selten spricht, und wenn, meist nur im Flüsterton, mit lauter, deutlicher Stimme ihr Spiegelbild, sich, willkommen hieß. Mit den Tugendkarten erlebte ich eine sehr intensive Einheit mit einem 16 jährigen Mädchen, das ich als Erziehungshelferin begleite. Sie erkannte, welch großartige Tugenden sie hat, sie, die sich ansonsten meist nur defizitorientiert wahrnimmt…

 

Dir eine gute und erfüllte Zeit

Christine

Wäre sehr dankbar, wenn es regelmäßige Treffen geben würde

Liebe Soheyla!

 

Vielen Dank für dieses lehrreiche, wirklich sehr tolle Seminar, an dem ich teilnehmen durfte. Ich habe am Freitag, gleich in den ersten beiden Stunden, bereits mit Schülern gearbeietet und hatte Erfolg! Ich habe mit den Schülern einen Kreis gemacht und angeboten, dass diejenigen, die nicht mitmachen möchten, sich ohne Konsequenzen, zurückziehen könnten. Dieses Angebot haben vier Schüler in Anspruch genommen. Ca. nach der halben Zeit, sind alle in der Gruppe gesessen, da sie sich - von sich aus - dazugesellt haben. Es war wirklich sehr schön zu sehen, wie die Schüler sich gefreut haben. Ich habe ihnen die Geschichte vom Frosch erzählt. Bin halt draufgekommen, dass ich das Geschichtenerzählen noch besser lernen muss. Du kannst das super!!! Danach haben wir darüber gesprochen und einen Schüler ermutigt. Das war echt ein sehr schönes Erlebnis für uns alle.
Gestern habe ich mit einer größeren Gruppe gearbeitet, was nicht ganz so leicht war. Einige Schüler haben sich nicht  zurückhalten können und dauernd gequatscht. Woraufhin ich gemeint habe, wer dazwischenredet ohne sich vorher zu melden, muss eine andere Person ermutigen. (Mind. 2 gute Eigenschaften) Wir haben dann fast nur mehr ermutigt. War aber letztendlich auch nett.
Ich möchte auf jeden Fall weitermachen und wäre sehr dankbar, wenn es regelmäßige Treffen geben würde. Vielen Dank jedenfalls - einstweilen. Ich bin mir sicher, dass sich in nächster Zeit einiges in diese Richtung entwickeln wird!

Ganz liebe Grüße
Roswitha

Von der Umsetzung der Ermutigung im Unterricht

Ermutigung macht Schule — ein ermutigender Bericht eines  HTL-Lehrers aus der Steiermark

 

Montag T Stunde betrete ich eine Klasse des t Jahrgangs. Nach der Begrüßung erkundige ich mich nach dem fehlenden Klassenbuch. erhalte aber keinerlei Antwort darauf. Genervt frage ich nach, wo es denn geblieben sein könnte, doch auch darauf reagieren die SchülerInnen nicht. Da herrsche ich Markus, der gerade in meiner Blickrichtung sitzt, laut und forsch an. schleunigst danach zu suchen. Ton und Wortwahl sind, wie mir sofort bewusst wird, unangemessen und lösen bei allen Betroffen-heit aus. Das Arbeitsklima in dieser Stunde Ist denkbar schlecht.
Am Heimweg geht mir die ganze Sache nochmals durch den Kopf Mein Verhalten war nicht nur inadäquat, sondern hat einen Schüler. den ich eigentlich sehr schätze, sichtlich gekränkt Ich erinnere mich an das Seminar zum Thema Ermutigung. das vor kurzem an unserer Schule stattgefunden hat, und mir wird klar, dass mein Verhalten entschieden entmutigend war In der darauffolgenden Unterrichtsstunde thematisiere ich meinen
Ausraster noch einmal und entschuldige mich bei der Klasse und bei Markus. Als Art Wiedergutmachung schlage ich vor, ihn einer Ermutigungsdusche zu unterziehen. Auf meine Einladung hin sagen ihm die Mitschülerlnnen und natürlich auch ich all das, was wir an ihm besonders schätzen- Für Markus und die Klasse ist dies eine neue Erfahrung. die allen spürbar unter die Haut geht und vor allem sichtlich gut tut. Das Klima in der Klasse ist wieder im Lot und wir können in gewohnt guter Atmosphäre miteinander arbeiten.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Rudolf Dreikurs Institut

Hier finden Sie uns

Rudolf Dreikurs Institut

Resselgasse 6

A-8160 Weiz

Wir freuen uns auf Ihren Anruf

+43(0)664 5200697